Olivenöl
Wissenswertes über Olivenöl allgemein und über „TSAPI-Gold“ Olivenöl speziell.
Der Olivenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen weltweit und wurde bereits vor über 9000 Jahren im Gebiet des östlichen Mittelmeeres zur Olivenölgewinnung kultiviert.
Bereits im alten Ägypten wurde Olivenöl nicht nur als Nahrungsmittel sondern auch für die Hautpflege und als Heilmittel verwendet.
Auch heute noch wachsen von weltweit ca. 800 Millionen Olivenbäumen weit über die Hälfte rund um das Mittelmeer. Dazu gehören auch unsere Olivenbäume, die im Südwesten des Peleponnes, (Griechenland) weitab von jeglicher Industrie und starkem Straßenverkehr, hervorragende klimatische Bedingungen finden und uns die Oliven für „TSAPI-Gold“ Olivenöl liefern.
Von ca. 150 bekannten Olivenbaumarten wachsen über 25 in Griechenland. Die bekanntesten sind Koroneiki, aus denen auch „TSAPI-Gold“ sortenrein erzeugt wird, sowie Kalamata und Mastoidis.
Neben der Olivensorte ist natürlich auch die Lage, die Bodenbeschaffenheit und das Klima für die Geschmacksvielfalt der Oliven ausschlaggebend. Ein sehr bestimmendes Kriterium für den Geschmack der Oliven ist der Erntezeitpunkt.
Aus früh geernteten, grünen Oliven entsteht ein Olivenöl mit intensivem, bitterem Geschmack. Aus Vollreifen, oder teilweise bereits überreifen, dunklen Oliven entsteht Olivenöl mit mildem bis süßlichem Geschmack.
Wir ernten unsere Oliven für „TSAPI-Gold“ Olivenöl bei beginnendem Farbwechsel von Grün zu Dunkel und erzeugen damit ein fruchtiges, aromatisches, extra natives Olivenöl mit nur noch geringem Bitterton. Für die Qualität des Olivenöles ist jedoch nicht nur der Erntezeitpunkt ausschlaggebend, sondern auch die Erntemethode, die möglichst frühzeitige Verarbeitung der Oliven nach der Ernte und natürlich die Art der Pressung.
In vielen Gegenden werden die Oliven noch in mühsamer Handarbeit geerntet, so auch die Oliven für „TSAPI-Gold“. Teilweise werden die Oliven auch mit Rüttelmaschinen geerntet, dies ist jedoch nur auf ebenen Flächen und bei jungen Bäumen mit geringem Stammdurchmesser möglich. Die Oliven dürfen bei der Ernte nicht beschädigt werden und sollten möglichst schnell, spätestens jedoch am zweiten Tag nach der Ernte verarbeitet werden.Für die Herstellung von Olivenöl der höchsten Güteklasse, dem „Olivenöl nativ extra“, zu dem auch „TSAPI-Gold“ gehört, und für die zweite Güteklasse, dem „Olivenöl nativ“, sind ausschließlich mechanische Verfahren zugelassen.Die Oliven werden zuerst maschinell gewaschen und nach mit den kernen zu einem Brei zermahlen. Im traditionellen Verfahren wird dieser Brei auf runden Matten verteilt, in Lagen gestapelt und hydraulisch gepresst. Heute üblich ist jedoch ein modernes Endlosverfahren, dabei wird der Olivenbrei in einem Separator, einer Art Zentrifuge, in Olivenöl, Fruchtwasser und Trester getrennt. Mit diesem Verfahren wird auch „TSAPI-Gold“ erzeugt.
Trägt ein Olivenöl, wie „TSAPI-Gold“, den zusätzlichen Qualitätshinweis „kaltgepresst“ oder „kalt extrahiert“, darf bei der Verarbeitung die Temperatur von 27°C nicht überschritten werden.
Damit wir die Qualität „Olivenöl nativ extra“ garantieren können, lassen wir „TSAPI-Gold“ regelmäßig von einem analytischen Institut in Stuttgart untersuchen und bekommen immer hervorragende Werte attestiert.




